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Wie gelingt einem führenden Automobilzulieferer der Übergang von begrenzter Transparenz und wiederholten Ausfallzeiten… zu einer segmentierten, skalierbaren Grundlage, die für Industrie 4.0 geschaffen ist?

KTH Parts Industries sah sich mit wachsenden Produktionsanforderungen, zunehmendem Druck durch Cyberangriffe und einem Netzwerk konfrontiert, das nicht mithalten konnte.’

14 Ausfallereignisse. Eingeschränkte Sicht. Zunehmendes Risiko.

Was hat sich also geändert?

 

Der Kunde

KTH Parts Industries ist ein Tier-1-Automobilzulieferer, der gestanzte, geschweißte und montierte Metallkomponenten für führende globale Automobilhersteller produziert und damit Produktionsumgebungen mit hohem Volumen und hohem Präzisionsbedarf unterstützt.

Mit zahlreichen Standorten in ganz Nordamerika ist KTH für seine operative Exzellenz—und sein ständiges Bestreben, die Leistung seiner Anlagen zu verbessern, bekannt.
Doch mit zunehmender Produktionsmenge stieg auch die Komplexität.

 

Die Herausforderung

Was passiert, wenn Ihr Netzwerk mit Ihrem Produktionswachstum nicht mithalten kann?’

Im Zuge der Erweiterung des Werks von KTH in Ohio wurden rasch neue Produktionslinien, Automatisierungslösungen und vernetzte Geräte eingeführt.

Aber das Netzwerk war’nicht dafür ausgelegt.

  • Eine flache Layer-2-Architektur schränkte die Skalierbarkeit ein.
  • Die Anzahl der Geräte stieg auf über 2.000.
  • Die Transparenz hinsichtlich Netzwerkproblemen war minimal.
  • Ausfallzeiten traten häufiger auf

Das Ergebnis?

14 unerwartete Fälle von längeren Ausfallzeiten—und keine klare Möglichkeit, die Ursache zu ermitteln.

Gleichzeitig stellten die OEM-Kunden schwierigere Fragen zur Cybersicherheit und Resilienz.

 

Entdeckung

Wie repariert man ein Netzwerk, wenn man es nicht vollständig sehen kann?’

KTH hatte’keine Lösung.

Sie begannen mit der Entdeckung.

Eine detaillierte Netzwerkbewertung  — Ausgehend von einem Gemba-Walk— wurden versteckte Schwachstellen, Engpässe und blinde Flecken im gesamten Werk aufgedeckt.

Zum ersten Mal konnte das Team klar sehen:

  • Was war verbunden?
  • Wo die Probleme ihren Ursprung haben
  • Wie die Leistung innerhalb des Werks variierte

 

Diese Transparenz veränderte alles.

“Wir wollten einen Überblick aus der Vogelperspektive, um zu sehen, was in unserem Netzwerk vor sich geht, und auftretende Probleme schnell erkennen und beheben zu können.’”

— Jim Schienda, Leiter der technischen Supportgruppe der KTH

Die Lösung

Was ist nötig, um ein Netzwerk wiederaufzubauen, ohne die Produktion zu unterbrechen?

Statt das Problem nur notdürftig zu beheben, hat KTH seine gesamte Netzwerkarchitektur neu konzipiert.

Der Transformationsprozess konzentrierte sich auf:

  • Übergang von einem flachen Netzwerk zu einer segmentierten VLAN-Architektur
  • Erstellung von 22 unabhängig verwalteten Netzwerkzonen
  • Implementierung von verwalteten industriellen Ethernet-Switches
  • Einführung von Redundanz zur Begrenzung der Fehlerauswirkungen
  • Standardisierung eines wiederholbaren Designs für zukünftige Erweiterungen

Jede Zone könnte nun unabhängig operieren — , wodurch Probleme eingedämmt werden könnten, bevor sie sich ausbreiten.

Und vor allem handelte es sich dabei nicht um eine Komplettsanierung.’ Ähnlich wie bei der Richmond-Fallstudie, bei der Belden eine 95 Jahre alte Anlage durch die Vernetzung bestehender Anlagen und die Ermöglichung vorausschauender Wartung ohne vollständigen Austausch modernisierte, wurde die Implementierung hier parallel zu geplanten Stillständen schrittweise durchgeführt, um Unterbrechungen zu vermeiden. — —

 

Ergebnisse & Auswirkungen

Was ändert sich, wenn Ihr Netzwerk nicht mehr der Flaschenhals ist?

Durch die Einführung von Segmentierung, Transparenz und Kontrolle hat KTH die Betriebsweise seines Werks grundlegend verändert.

Zu den wichtigsten Ergebnissen gehören:

  • Weniger ungeplante Ausfallzeiten
  • Schnellere Fehlerbehebung und Problemisolierung
  • Verbesserte Produktionszuverlässigkeit
  • Skalierbare Infrastruktur für zukünftiges Wachstum

“Wenn in einem Bereich ein Problem auftritt, betrifft dies nur diesen Bereich, nicht das gesamte Werk.”
— Jim Schienda, Leiter der technischen Supportgruppe der KTH

Was einst ein Risiko für das gesamte Werk darstellte, ist nun ein eingedämmtes, beherrschbares Ereignis.

 

Warum das wichtig ist

Warum überdenken jetzt immer mehr Hersteller ihr Netzwerk?

Weil der Druck nicht nachlässt:’

  • Mehr vernetzte Geräte
  • Mehr Automatisierung
  • Mehr Cybersicherheitsrisiko
  • Höhere Erwartungen der OEMs

Die Transformation von KTH löste nicht nur die heutigen Probleme, sondern schuf auch eine Grundlage für:’’’—

  • Vorausschauende Wartung
  • Echtzeit-Betriebstransparenz
  • Nahtlose Erweiterung neuer Linien
  • Bereitschaft für Industrie 4.0

 

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